DR. MOLLY & KARL
Sie ist eine Koryphäe auf ihrem Gebiet: Dr. Susanne Molberg (Sabine Orléans), aufgrund ihrer Leibesfülle kurz „Dr. Molly“ genannt, ist Neurologin und Neurochirurgin im Frankfurter Klinikum West. Ihr genialer Ruf als Medizinerin ist allerdings ebenso berüchtigt wie ihr forsches Mundwerk und ihre gnadenlose Direktheit. Ein Teamplayer ist diese Frau nicht. Sie selbst sieht das freilich anders: „Ich bin Teamplayer – ich leite eines der ffektivsten ‚Ein-Mann-Teams’ weltweit.“ Eine Haltung, die ihre Mitarbeiter, der brillante Dr. Jansen (Michael Rotschopf), der aufstrebende Tobias Wienandt (Daniel Krauss), Klinikseelsorger Jack Gildenstein (Roman Knizka) und die beiden Krankenschwestern Sonnenschein (Collien Fernandes) und Melonenmädchen (Paula Birnbaum) schon seit Jahren kennen. Den Umgang mit ihr macht das nicht unbedingt einfacher macht und auch manchen Patienten sind mehr als verschreckt. Und weil das so ist, hat ihr der Klinikchef Prof. Klarholdt (Dominik Bender) Verstärkung in Gestalt der attraktiven klinischen Psychologin Dr. Carlotta Edelhardt (Susanna Simon) zur Seite gestellt. „Karl“ soll der rationalen „Molly“ mit psychologischem Fingerspitzengefühl und Herz auf den Pelz rükken. Man kann sich vorstellen, was Frau Dr. Molberg davon hält. Während sich Molly und ihr Vorgesetzter kräftig in den Haaren liegen, laufen schon mal die ersten Wetten, wie lange es die Neue überhaupt aushalten wird. Der wiederum wird bei der ersten Begegnung mit ihrer sperrigen Kollegin schnell klar, warum man sie angeheuert hat. Aber der weibliche Neuzugang lässt sich verbal keineswegs in die Knie zwingen ...